Montag, 9. März 2009

Von Kobolden, tropfenden Schafen und anderen Merkwürdigkeiten

Mähhh...
Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass ein schafiges Gedächtnis dazu neigt einige Dinge ganz schnell auszusondern, die es eigentlich behalten sollte* - wie auch diesen Blog. So lungerte dieser nun monatelang rum, ohne Beachtung zu finden.
Doch nun ist es wieder Zeit diesen abzugrasen: heute möchte ich von einem Kobold berichten.

Dieser kleine Racker ist mir heute begegnet - wobei ich hierbei nicht von dem netten und kleinen, grün angezogenen Männchen mit seinem Topf voll Gold spreche, sondern eher von seinem hinterlistigen, spitzohrigen Bruder.
Nun muss gesagt werden, das ein Schaf bei dem Anblick eines solch komischen Grashalms, der auch noch laufen kann, noch verwirrter ist als jedes andere Wesen.
Und genau da lag das Problem. Denn der Kobold, war wohl nur auf der Durchreise**. Doch das wusste das Schaf ja nicht. So kam es wie es kommen musste und als das Schaf erkannte, das dieser Grashalm im Mund noch zappelte und überhaupt nicht so schmeckte wie das restliche Gras auf der Wiese schmeckte, war es schon zu spät.
Aber was hat das nun zu bedeuten? Kann ja jedem mal passieren das man etwas verwechselt oder zu spät sieht. Doch tropfnass sah der Kobold das natürlich ganz anders. Und so verwirrte er unser Schaf durch einen seiner hinterlistig, fießen Zauber noch mehr als es sowieso schon war, bevor er nun beschloss nicht mehr auf dem normalen Weg zu reisen***
Was daraufhin geschah lässt sich in wenigen kurzen Sätzen beschreiben: Unser Schaf stellte einmal mehr unter Beweis, das es ein wirklich echt schafiges Schaf war - rempelte alles und jeden um (denn es gibt schließlich noch andere in der Herde) und rannte warhaftig verwirrt davon...

Was heißt das jetzt für unser Schaf?
Wie man vielleicht bemerkt hat, traf ich gar keinen echten Kobold und bin auch nicht verwirrt davongelaufen, aber an manchen Tagen habe ich genau diesen "Verwirrungszauber" abbekommen, so auch heute. Zum Glück gibt sich das immer mit einer Weile und ich hoffe, das man auch als Schaf diesem Zauber irgendwann komplett wiederstehen kann...




*Wie dabei genau entschieden wird, welche Dinge vergessen werden sollen, ist bislang nicht bekannt und unter Umständen zu verwirrend um dies zu erforschen.
** Es ist allgemeinhin bekannt das diese Wesen pünktlich zum 17. März wieder in Irland sein müssen, um auch für eine ordentliche Stimmung zu sorgen...
*** Regenbögen eignen sich bedeutend besser und sind vorallem schneller (und ungefährlicher)

Samstag, 20. September 2008

Warum nicht nur Großmütter Angst haben

Heute wollen wir uns einmal mit ganz anderen Tieren als den Schafen beschäftigen. Eher geht es diesmal um einen schafigen Gegenspieler: den Wolf. Dieser reißt schließlich mehr als Großmütter oder Ziegen und ist deshalb auch unter Schafen ziemlich berüchtigt.
Nicht nur das er zu einer Zeit sein Unwesen treibt, wo hart arbeitende Wesen ihren wohlverdienten Schlaf genießen, nein! Manchmal taucht dieser Schurke sogar in Verkleidung seiner Opfer auf.
Dieser Wolf im Schafspelz ist womöglich noch um einiges gefährlicher als seine unmaskierten Kumpanen. Man ist ihm meistens einfach schutzlos ausgeliefert.Nichts ahnend geht man als gutmütiges Schaf zu dem "Mitgraser" hin und blitzschnell landet man in dessem Magen. Es ist einfach schwer diesen listigen Feind als solchen zu erkennen bevor es zu spät ist.
Doch was soll man dagegen tun? Eine sehr gute Frage auf die ich leider keine Antwort weiß.
Ich hoffe in meinem "Schafwerdungsprozess" bekomme ich noch andere Sinne, die mir die Entlarvung erleichtern.

Mittwoch, 17. September 2008

Ich wünscht ich wär ein...

...Natürlich kann hier nur kommen "Schaf". Nicht nur weil dieser Blog auch so heißt. Denn wäre es nicht manchmal toll, glücklich und zufrieden auf einer taufrisch grünen Wiese zu stehen und sich nur darum sorgen zu müssen wie groß die Menge an Gras ist die man heute schafft ,bevor man - müde von der harten Arbeit die Tag für Tag verrichtet werden muss - wieder einschläft?
Nun gut, vielleicht ist dieses Leben auch ein wenig eintönig und bietet nicht sehr viel Abwechslung, aber einen gewissen Reiz bietet es denke ich auch.

Was verbindet man aber eigentlich noch mit einem Schaf?
Schnell bei Wikipedia nachgeschaut kommt man zu einem noch ganz anderem Ergebnis: unter Hausschaf findet man auch eine solche Stelle: "Im Volksmund gilt das Schaf häufig als Inbegriff der Feigheit oder Dummheit...".
Das ist natürlich irritierend - möchte ich immer noch ein solches Tier sein? Feige und Dumm? Meine Vorstellungen von einem ganz geregelten und gemütlichen Schafsleben werden von diesen zwei Nomen gerade in die hintersten Winkel meiner Abteilung "Wünsche, die ich besser nicht haben sollte" zurückgestellt.
Denn jeder Mensch träumt etwas "Besseres" zu sein, eine Gestalt - welche die Fehler ,die man hat, ausgleicht. Also wäre ein Schaf wohl eine selten schlechte Wahl.
Dann wäre ich wohl lieber etwas mutiges und starkes: ein Wolf,ein Adler oder ein Bär - obwohl nein, der sieht wieder zu behäbig aus.
Aber halt! Wenn ich überdenke was man manchmal in seinem Leben tut und es dann bereut...Nicht nur das man mit manchen Handlungen sich selbst schaden kann, nein - manchmal verletzt man andere damit noch viel mehr - wenn das nichts schafiges hat, dann weiß ich auch nicht. Vielleicht bin ich näher an meinem ersten Wunsch dran als mir lieb ist.
Da bleibt nur die Hoffnung das ich mich doch noch in etwas Anderes verwandle - hoffentlich ziemlich schnell.

Voll schaaaf...

Endlich ist es so weit. Ich habe meinen Weg in die Weiten des Internets gefunden.
Nach langer Suche, was für ein Blogsystem ich nutzen sollte und einigen Haaren weniger, bin ich endlich fündig geworden und kann von heut an über sinniges und unsinniges berichten, was ich meiner kleinen Welt vor sich geht (wobei ich doch hoffe das meiste hat Sinn).
Warum dieser Blog so heißt, wie er jetzt nunmal heißt wird man in der Zeit hoffentlich feststellen können - denn auch Schafe können mehr als nur stupide ökologische Räsenmäher sein...